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![]() | ![]() | Vier Worte und deren besondere Bedeutung in der Hundehaltung 1. Kommunikation Kommunikation ist die wechselseitige Form der Informationsübertragung. Das heißt, zwei oder mehr Individuen senden, empfangen und antworten untereinander auf bestimmte Signale. Durch Kommunikation, also das Senden von Signalen ( sowohl Verbal wie Nonverbal ) wird das Verhalten des Empfängers beeinflusst. In der Kommunikation zwischen Ihnen und ihrem Hund, sollten Sie vorrangig über Gestik, Mimik und Körpersprachliche Ausdruckselemente mit ihrem Hund in Kontakt treten. Da eine Artübergreifende ( Mensch - Hund ) Kommunikation stattfinden soll, müssen Sie lernen, die Vielzahl an Ausdrucksmöglichkeiten, die ihr Hund in Form von Gesichtsmimiken, Ohrstellungen, Beinstellungen, Schwanzstellung / Schwanzbewegungen und verschiedenen Lauten usw. zeigen kann, zu entschlüsseln. Nur so ist es möglich den Gemütszustand ihres Hundes zu deuten, und eine Kommunikationsbasis zu schaffen, in der Sie und ihr Hund nicht aneinander vorbei reden. Ist dies der Fall, dann ist eine kommunikative Übereinkunft zwischen Ihnen und Ihrem Hund entstanden. Eine Ebene der Verständigung hat sich entwickelt. 2. Koordination Mit Koordination meinen wir, den Ausdruckscharakter Ihrer Bewegungen darzustellen. Oder das Präsentieren Ihrer Persönlichkeit, durch Körpersprachliche Ausdruckselemente ( Bewegungen ) gegenüber Ihrem Hund. Sie als Hundehalter, müssen Ihre Körpersprache mit den verbalen Signalen, die Sie Ihrem Hund senden, im Einklang bringen. Das heißt, wenn Sie z.B. Ihren Hund zu sich rufen, muss der Bedeutungsinhalt Ihrer Stimme mit Ihrer Körpersprache übereinstimmen. Setzen Sie eindeutig freundliche Gesten und freundlich betonte Worte ein, wenn Sie Ihrem Hund signalisieren wollen, das Sie es gut mit Ihm meinen. Je größer die Übereinstimmung zwischen Verbalen Signalen ( Sprache ) und Nonverbalen Signalen ( Körpersprache ) desto besser wird Ihr Hund Sie verstehen. Geruchliche und Akustische Signale können ebenfalls mit Worten und Gesten kombiniert werden. Nur denken Sie daran, egal welche Signale Sie miteinander kombinieren, der Bedeutungsinhalt muss für Ihren Hund eindeutig zu erkennen sein. 3. Konzentration Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie ihrem Hund vermitteln möchten. Blenden Sie alles, was um Sie herum passiert, aus. Spielen Sie in Gedanken den nächsten Schritt durch, bevor Sie handeln. Der Gewöhnungsprozess befähigt Sie, in Zukunft, intuitiv und souverän in bestimmten Situationen zu handeln. Alles kommt mit der Zeit. Konzentrieren Sie sich auf Wortwahl, Tonlage und ihre Bewegungen. Lächeln Sie nicht, wenn Sie es ernst meinen. Äußern Sie ihren Unmut, wenn es nötig ist. Vertrauen Sie ihrem Hund und ihren eigenen Fähigkeiten. Konzentrieren Sie sich auf die momentane Situation. Lassen Sie sich nicht von Passanten, mit oder ohne Hund, durch Verbale oder Nonverbale Anfeindungen nervös machen. Handeln Sie vorausschauend, damit es gar nicht zu Auseinandersetzungen mit anderen Menschen oder Hunden kommt. Sie können es sowieso nicht jedem Recht machen. Versuchen Sie das, was wir Ihnen beigebracht hat, in die Tat umzusetzen, und nicht auf kusierende Erziehungsweisheiten die weder Hand noch Fuß besitzen, zu hören. 4. Konsequenz Konsequent zu sein, fällt den meisten Hundehaltern sehr schwer. Der Hund dagegen handelt immer konsequent. Für Ihn gibt es Schwarz oder Weiß / Ja oder Nein. Er denkt nicht erst darüber nach, ob er dem vorbei laufenden Jogger hinterher rennt oder nicht. Er tut es, oder er tut es nicht. Handeln Sie konsequent, verfolgen Sie Ihr Ziel im Umgang mit ihrem Hund. Durch Ihre Zielstrebigkeit des Handelns wird Ihrem Hund klar, was Sie von Ihm erwarten. Signalisieren Sie ihrem Hund, das ihre Konsequenz, positive wie negative Folgen haben kann. Pendeln Sie zwischen Konsequentem und Inkosequenten Verhalten hin und her, kann Ihr Hund keine Verknüpfung zwischen seinen Handlungen und Ihren Signalen herstellen. Ihr Hund gerät in einem Verhaltenskonflikt, und zeigt Verhaltensweisen, die er in Vergangenheit noch nie gezeigt hat. Er versucht es Ihnen Recht zu machen, nur er weiß nicht wie. Verhalten Sie sich in jeder Situation eindeutig gegenüber Ihrem Hund. Überprüfen Sie sich selbst. Ein gutes Beispiel ist das Springen aus dem Auto. Manchmal darf er und manchmal nicht. Vielfach macht es der Hundehalter vom jeweiligen Ort abhängig, wo sein Hund aus dem Auto springen darf, und wo nicht. Der Hund sollte aber, egal wo man sich gerade befindet, solange im Auto bleiben bis er ein Frei - Signal bekommt. Konsequenz hat nichts mit Zwang zu tun. Jeder Hund braucht einen Rahmen, in dem Regeln herrschen. Werden diese Regeln eingehalten, bleibt dem Hund genügend Handlungsfreiheit, um sein Wesen auszuleben. Ihr Hund ist ein Meister im Entschlüsseln ihrer Körpersprache. Biologisch gesehen, ist es Ihrem Hund nicht möglich, die Bedeutung von Worten, ohne entsprechende Körpersprache zu entschlüsseln. Also, drücken Sie Ihre Gefühle Ihrem Hund gegenüber vor allem Nonverbal, aus. Beobachten Sie Ihren Hund nicht nur von Außen. Vergessen Sie nicht das Innenleben Ihres Hundes, seine Emotionen, die Ihn in bestimmten Situationen, sein Handeln bestimmen lassen. Setzen Sie Ihn nicht Ihren willkürlichen Handlungen aus. | ![]() | |